Jedermann

EINFÜHRUNG

Wir bringen den JEDERMANN nach Potsdam.

Mitten ins Herz der Stadt – in die St. Nikolaikirche.

Im Herbst 2018 werden 8 Vorstellungen gespielt und der Startschuss für ein jedes Jahr wiederkehrendes Theaterspektakel gelegt. Eine spannende, kurzweilige Inszenierung, tolle Schauspieler und ein unvergessliches Theatererlebnis erwartet Sie und unsere Gäste.

Der JEDERMANN von Hugo von Hofmannsthal ist seit Jahrzehnten ein Publikumsmagnet. Es berührt die Menschen und gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit findet der Zuschauer hier einen Moment, um sich auf die wesentlichen Dinge im Leben wieder zu besinnen.

In Potsdam gab es noch nie eine Aufführung des JEDERMANN. Dies stellt sich als zusätzlicher Reiz dar, das Stück vor den Toren Berlins aufzuführen.
Mit diesen Aufführungen entsteht die Möglichkeit, einen neuen Akzent in der St. Nikolaikirche zu setzen, der in idealtypischer Weise bürgerliches Theaterspiel und geistliche Themen verbindet und somit zu einer Touristenattraktion in Potsdam werden soll.

INHALT

Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes ist ein Theaterstück von Hugo von Hoffmannsthal, das am 1. Dezember 1911 im Berliner Zirkus Schumann unter der Regie von Max Reinhardt uraufgeführt wurde. Seit 1920 wird das Stück jedes Jahr bei den von Reinhardt und Hofmannsthal begründeten Salzburger Festspielen aufgeführt.

Der wohlhabende Jedermann sieht sich unerwartet mit dem Tod konfrontiert, der ihn vor seinen Schöpfer führen will. Weder sein treuer Knecht noch seine Freunde noch sein Geld wollen ihn ins Grab begleiten. Erst der Auftritt seiner Werke und des Glaubens bringen ihn dazu, sich zum Christentum zu bekennen und als reuiger Bekehrter ins Grab zu steigen.

Der JEDERMANN von Hugo von Hoffmannsthal ist seit Jahrzehnten ein Publikumsmagnet. Es berührt die Menschen und gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit findet der Zuschauer hier einen Moment, um sich auf die wesentlichen Dinge im Leben wieder zu besinnen.

INSZENIERUNG

Die Inszenierung erfolgt ohne Skandalöses, dem Stück und der Kirche angemessen. Während des Stücks gibt es im Innenbereich eine Videoinstallation zur Unterstreichung des Bühnenbildes gegenüber des Altars – jedoch keine „künstlerische“ Konterkarierung des Stoffes.

Die Kirche wird während des Stücks von außen Illuminiert. Entweder mit Bildern des Stücks selbst oder mit einer der Kirche gebührenden Lichtinstallation.

Musikalische Begleitung des Stücks: klassische Orgelmusik in Kombination mit Violine und Gitarre. Für die Umsetzung und Durchführung ist ein Teil des Chors der St. Nikolaikirche eingeplant. Des Weiteren wird von innen mit filmischen Stilmitteln gearbeitet und mit Projektionen nicht nur außerhalb der Kirche – sie sind Bestandteil der Inszenierung.
Die Orgel wird genauso bespielt wie der Altar.  Die Kostüme sind modern gehalten.

Team

TEAM

 

Christian A. Schnell
Künstlerischer Leiter/ Regie/ Mitglied der Festivalleitung

Nicolai Tegeler
Stellvertretender Künstlerischer Leiter/Marketing-Leiter/ Co-Regie/ Mitglied der Festivalleitung

Martin Riedl
Bühnenbild
 Media Pool Licht/ Technik

Daniel Bandke
Illumination/Lichtgestaltung

Tobias York
I Like Visuals/ Marketing/Vertrieb/Sponsoring

Sandra Wagner
Marketing/Vertrieb/Sponsoring

Steffen Löser
 

Organisation/ Verwaltung und Disposition/Mitglied der Festivalleitung

  Eine Veranstaltung der Volksbühne Michendorf

Mitwirkende

Mitwirkende

 

Timothy Peach
Rolle: Jedermann

Wolfgang Bahro
Rolle: Der Teufel

Frank Henri Kirschgens
Rolle: Tod

Max Schautzer
Rolle: Gott & Glaube

Herbert Köfer
Rolle: Armer Nachbar

Copyright:
Dorit Gäbler
Rolle: Mutter

Falk-Willy Wild
Rolle: Hausvoigt


Rolle: Buhlschaft

Sinha Melina Gierke
Rolle: Schuldknechts Frau

Eva Habermann
Rolle: Werke

Nicolai Tegeler
Rolle: Guter Gesell

Tina-Nicole Kaiser
Rolle: Dünner Vetter

Jens Ulrich Seffen
Rolle: Dicker Vetter

Hartmut Guy
Rolle: Mammon

Björn O. Wiede
Orgel

 

Kleindarsteller und Statiserie

Sponsoren

Partner

 

Medienpartner

 

Aufführungsort

Die evangelische Kirche St. Nikolai

 

Eigentlich St. Nikolaikirche, oder einfach Nikolaikirche, ist ein unter Denkmalschutz stehender Sakralbau am Alten Markt im Herzen in Potsdam.

Der nach dem Heiligen Nikolaus benannte Zentralbau im klassizistischen Stil entstand nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel in den Jahren 1830 bis 1837.

Die weit über die Dächer der Stadt emporragende Tambourkuppel des 77 Meter hohen Gebäudes wurde in der Zeit von 1843 bis 1850 errichtet. Die Bauleitung übernahmen Ludwig Persius und ab 1845 Friedrich August Stüler.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Sakralbau beim Luftangriff auf Potsdam getroffen und anschließend durch sowjetischen Artilleriebeschuss schwer beschädigt. Nach langen Jahren des Wiederaufbaus konnte das Gotteshaus der Evangelischen St.-Nikolai-Kirchengemeinde Potsdam 1981 erneut geweiht werden und ist seitdem täglich für Besucher geöffnet. Neben den Gottesdiensten finden in der Nikolaikirche auch Konzertveranstaltungen statt.

Jährlich kommen etwa 140.000 Touristen in das 1837 / 1850 nach Plänen von Karl-Friedrich Schinkel erbaute Gotteshaus. Als evangelische Hauptkirche der Landeshauptstadt Potsdam ist St. Nikolai seit der Wiedereinweihung 1981 zu einer wichtigen geistlichen und gesellschaftlichen Begegnungsstätte geworden.