Jens Ulrich Seffen

Jens Ulrich Seffen

Jens Ulrich Seffen hat die klassische Schauspielausbildung an der Schule des Theaters im Theater „Der Keller“ in Köln 1998 mit Auszeichnung absolviert und durfte bereits während des Studiums an zahlreichen Theater-Produktionen mitwirken. So spielte er neben der Rolle des König Peter in „Leonce und Lena“ von G. Büchner die Titelrolle Johannes Pinneberg in der Revue „Kleiner Mann – was nun?“, womit er für den Kölner Theaterpreis 1997 nominiert wurde. 

Die nächsten Stationen waren das Stadttheater Aachen, das Landestheater  Burghofbühne Dinslaken, Wuppertal, Koblenz, wo er u. a. die komödiantische Paraderolle des Sosias in Kleists Amphitryon spielte, aber auch die dramatische Hauptfigur in Georg Büchners „Woyzeck“ verkörperte.  

Weitere Stationen waren das Hansa Theater in Berlin, u. a. als Meister Eder in „Meister Eder und sein Pumuckl“ sowie als Jachmann in der in der Revue „Kleiner Mann – was nun?“. 

2007 – 2016 war er in Münster am Borchert-Theater engagiert, wo er in zahlreichen Hauptrollen zu sehen war, so etwa in der langjährigen Erfolgsproduktion „Die Grönholm – Methode“ Wirtschaftskrimi von J. Galceran  als Enrique Fond, oder in allen drei männlichen Hauptrollen im klassischen Drama „Medea“ / Euripides sowie gleichzeitig acht Rollen in der Theater-adaption von Aki Kaurismäkis Film „I Hired a Contract Killer“. 

2017 verkörperte er u. a. den virtuellen Martin Luther, der die Besucher im LWL Museum Kloster Dalheim durch die ganzjährige Ausstellung führte. 

Seit 2015 ist er Ensemblemitglied bei der Volksbühne Michendorf, bei den Altmühlsee Festspielen Muhr am See und den Sommerfestspielen Südliche Weinstraße. 

Hier verkörperte er u. a. den Dorfrichter Adam nach Kleists „Der zerbrochene Krug“, den Chris in „Shakespeares sämtliche Werke – leichte gekürzt“, die komödiantische Hauptrolle François Pinion in „Dinner für Spinner“, den Norman in „Ladies Night“, den Professor Hinzelmann in der „Im weißen Rössl“ sowie zahlreiche Charaktere in den Sketchen von „Loriot“. 

In der aktuellen Spielzeit 2019 verkörpert er die Hauptrolle in „Charleys Tante“ und spielt in der deutschen Erstaufführung von „Geld spielt keine Rolle“  gleichzeitig 6 (sechs) verschiedene Charaktere. 

Bereits bei der „Jedermann“ – Premiere in der Potsdamer Nikolaikirche im Herbst 2018 spielte er den dicken Vetter. 

Parallel zur Theatertätigkeit wirkte er in zahlreichen Werbe-, Film- und Fernsehproduktionen mit, wie: „Die Anrheiner“ (Hauptrolle); „Balko“; „Der Clown“; „Verbotene Liebe“; „entweder – oder“ für „Media-Markt“, „Der kleine Mönch“, „Das Gladbecker Geiseldrama“ und zuletzt: „SOKO Donau Wien“ (Episoden-Hauptrolle).