Grußwort Matthias Platzek

Sehr geehrte, liebe Theaterfreunde,

 

zu den 1. Jedermann-Festspielen in Potsdam, im Herzen der Stadt, in der St. Nikolaikirche, heiße ich Sie herzlich willkommen.

Nun soll das Theaterstück ein fester Bestandteil im herbstlichen Kulturkalender der Stadt werden und eine Tradition entstehen, die u.a. in Salzburg schon seit Jahrzehnten Bestand hat und Millionen von Zuschauern begeistert.

Dafür wünsche ich den Initiatoren, dem gesamten Team und natürlich auch den Schauspielern/innen viel Kraft und Erfolg.

Und Ihnen, sehr verehrtes Publikum, einen unvergesslichen, schönen Abend.

Immer wieder fasziniert die Aktualität des Stückes. Unsere Welt hat sich seit der Premiere 1920 in Salzburg zwar immer wieder verändert, jedoch bleibt die Frage nach dem Sinn des Lebens und den Werten eines friedlichen Miteinanders unverändert aktuell. Gerade in der heutigen Zeit.

Der „Jedermann“ hält der Gesellschaft sozusagen einen Spiegel vor, er berührt und veranschaulicht einem sein eigenes Leben. Und schließlich, das lehrt letztendlich das Beispiel des Jedermanns, bietet das Leben selbst dem egoistischsten und habgierigsten Menschen noch eine Menge Chancen zu Umkehr und Glück.

Nehmen wir also die Unvollkommenheiten des Lebens dankbar auf und erfreuen uns der Inszenierung und an den wunderbaren Schauspielern beim 1. Jedermann in Potsdam.

Herzliche Grüße,

Matthias Platzeck

Ministerpräsident a.D.