Uta Schorn

Uta Schorn

Die 1947 geborene Augsburgerin studierte an der Staatlichen Schauspielschule (heute Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“) in Berlin, an der sie ihre Ausbildung 1970 erfolgreich abschloss. Ihre Karriere begann die Tochter von Schauspieler Joe Schorn am Maxim-Gorki-Theater in Berlin. Es folgten Engagements an den Landesbühnen Sachsen, dem Landestheater Halle, dem Theater im Palast und im Friedrichstadtpalast Berlin, wo sie 1984 Die Kleine Revue eröffnete.
Immer wieder zog es Uta Schorn im Verlauf ihrer Karriere auf die Theaterbühne. So spielte sie u.a. 1995 unter der Regie von Brigitte Grothum bei den Berliner Jedermann-Festspielen im Berliner Dom die Rolle der Buhlschaft. 2006 übernahm sie die Rolle des Fräulein Schneider in einer Inszenierung des Musicals Cabaret in der Media City in Leipzig. Von 2013-15 stand sie mit dem Boulevardstück Kalendergirls auf der Bühne der Comödie Dresden. In der Saison 2015/16 war Uta Schorn mit dem Stück Sei lieb zu meiner Frau auf Theatertournee und ist seit 2016 im Berliner Kriminal Theater in der Krimikomödie Fisch zu viert zu sehen. Noch im Dezember 2019 spielte sie an der Comödie Dresden in der Inszenierung Alle unter eine Tanne die Hauptrolle der Elli.
Seit ihrem Debüt in der DEFA-Produktion Verdacht auf einen Toten steht Uta Schorn regelmäßig vor der Kamera und war aus dem DDR-Fernsehen seit 1970 nicht mehr wegzudenken. Wiederholt spielte sie in der beliebten Krimireihe Polizeiruf 110 oder Der Staatsanwalt hat das Wort und übernahm Hauptrollen in verschiedenen Fernsehformaten, beispielsweise die der alleinerziehenden Ärztin Dr. Uta Federau in der titelgebenden Serie Bereitschaft Dr. Federau, für die sie die Auszeichnung ‚Goldener Lorbeer‘ erhielt. Über 18 Jahre moderierte die beliebte Schauspielerin außerdem gemeinsam mit Gerd E. Schäfer die Unterhaltungssendung Wunschbriefkasten.
Nach der Wende gelang Uta Schorn relativ zügig der Wechsel ins gesamtdeutsche Fernsehen; sie spielte mehrere durchgehende Serienhauptrollen, u.a. in den ZDF-Serien Elbflorenz, Der Landarzt und Frauenarzt Dr. Markus Merthin. 1998 übernahm Uta Schorn schließlich die Rolle der Chefsekretärin Barbara Grigoleit in der ARD-Serie In aller Freundschaft und erspielte sich mit Herz und Humor ein Millionenpublikum. 2008 wurde sie für ihre umfangreiche Arbeit mit dem ‚Medienpreis des MDR‘ ausgezeichnet. Neben diversen anderen Rollen in verschiedenen Fernsehformaten verkörpert sie bis heute im Hauptcast die Figur der Inge Kleist in der ARD-Serie Familie Dr. Kleist.

Björn O. Wiede

Björn O. Wiede

Björn O. Wiede gibt jährlich zahlreiche Konzerte als Organist, Pianist und Dirigent. 

Er war Sängerknabe im Dresdner Kreuzchor und studierte in Dresden, Hamburg und München. Seine Ausbildungen erhielt er in Violoncello, Klavier, Dirigieren, Cembalo, Kirchenmusik und Musikpädagogik.

Er ist Nikolaikantor und Künstlerischer Leiter der Bachtage Potsdam. Heute leitet er den Nikolaichor Potsdam, die Neue Potsdamer Hofkapelle und das Barockensemble EXXENTIAL BACH. 2017 wurde er von der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz zum Kirchenmusikdirektor ernannt.

Hartmut Kühn

Hartmut Kühn

Hartmut Kühn studierte parallel zur Veterinärmedizin Gesang bei Frau Renate Girth-Greiner, Kammersänger Peter Gougaloff und Prof. Hans Hilsdorf an der Deutschen Oper Berlin.

Seine Studien vervollständigte er durch ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und durch Meisterkurse bei Elisabeth Schwarzkopf, Franzisco Araiza, Scott Weir und anderen.

Nach seiner Approbation wendet er sich ganz dem Gesang zu und gab sein Operndebüt als Brigella in „Ariadne auf Naxos“ von Strauss unter der Leitung von Christian Tielemann an der Kammeroper Schloß Rheinsberg.

Hiernach wirkte er in zahlreichen Opernproduktionen an deutschsprachigen Bühnen mit, unter anderem „Theater Freiberg“, „Landestheater Wittenberg“, „Theater Brandenburg“, „Staatstheater Darmstadt“ und „Komische Oper Berlin“, aber auch im Ausland, so in Ferrarra, Reggio di Emiglia und Bologna.
Tourneen führten ihn nach Italien und Österreich. Unter Claudio Abbado wirkte er in der „Zauberflöte“ mit, die in mehreren Städten Italien´s und im Festspielhaus Baden Baden zur Aufführung gelangte.

Sein Repertoire umfasst Kantaten und Oratorien, sowie Lieder mit Schwerpunkt 20. Jahrhundert. Konzertreisen führten ihn u.a. nach Italien, Österreich, Dänemark, Niederlande und Frankreich, sowie mit den Hamburger Symphonikern nach China.
Er war Preiträger des „Hans Pfitzner Wettbewerbs München“ sowie des Internationalen Opernwettbewerbes „Oper Oder Spree“ in Frankfurt/Oder.

Er sang in der sehr erfolgreichen Produktion des Berliner Konzerthaus in der Oper „Bremer Freiheit“ von Adriana Hölszky.

Hartmut Guy

Hartmut Guy

63 Jahre jung und ein waschechtes Berliner Kind mit besagtem Herz und der dazugehörigen Schnauze. Erzkomödiant und Lebenskünstler in einer Person, ein Kraftpaket mit Hang zur Selbstbestimmung. So erklärt sich auch sein 26 jähriger, erfolgreicher Ausflug in die Spitzengastronomie.

Hartmut Guy als charismatischer Promigastronom am Berliner Gendarmenmarkt, oder als satirischer Kellner im eigenen Theaterrestaurant in Freudenberg. Als witzig plaudernder Gastgeber in seinem Kreuzberger Traditionsrestaurant Riehmers, oder als singender Hüttenwirt in der eigenen Skihütte auf dem Weihnachtszauber Gendarmenmarkt. Immer präsent und immer seinen Gästen, also seinem Publikum verpflichtet.

Guy, eine Art Tausendsassa. Seit über 30 Jahren spielt Hartmut Guy den Butler James im legendären Dinner for One. Ein bewegtes Leben, vom erlernten Handwerksberuf zum Pädagogen. Später im zweiten Anlauf studiert er an der Hochschule Ernst Busch Schauspiel. Spielt im Maxim Gorki Theater und später, Bis zur Wende am Potsdamer Kabarett Am Obelisk. Schreibt 2011 sein erstes Buch, über seine verrückten Erlebnisse mit den Berühmten, Schönen und Reichen dieser Welt. Spielt immer wieder Theater, so zum Beispiel an der Komödie Dresden und steht mit selbstgeschriebenen Soloabenden auf den Bühnen unseres Landes. Auch Film und Fernsehrollen folgten. Bei den ersten Jedermann Festspielen Potsdam 2018 verkörpert mit großem Spaß den Mammon von der Kanzel der Nikolaikirche Potsdam.

2019 Jahr feierte seine erste, selbst geschriebene Komödie „Geld spielt keine Rolle“ Uraufführung in der Volksbühne Michendorf und er spielt selbst die Hauptrolle.

Es folgte die Kultfigur Ekel Alfred und ihm gelang, lt. Pressekritik, mit seiner Darstellung die Reinkarnationen des Originals auf den Brettern der Volksbühne. So ist im kommenden Jahr eine Fortsetzung  von Ekel Alfred beschlossene Sache. Es folgen Hauptrollen in: Frau Luna,  Kunst, Raub der Sabinerinnen und seine Traumrolle, der Hauptmann von Köpenick.

2019 war im Jedermann der Teufel. 2020 wird er als Dicker Vetter zu sehen sein.

Tina-Nicole Kaiser

Tina-Nicole Kaiser

Tina-Nicole Kaiser ist in Nürnberg geboren und aufgewachsen. Nach Absolvierung der Schauspielschule Ruth v. Zerboni in München spielte sie u.a. am Landestheater Dinkelsbühl die Rösslwirtin „Im Weißen Rössl“, sowie die Lady Macbeth in „Macbeth“. Am Landestheater Burghofbühne Dinslaken war sie u.a. als Eboli in „Don Karlos“ und als Lucy Brown in der „Dreigroschenoper“ zu sehen.

Des Weiteren hatte sie Gastverträge beim Weilheimer Theatersommer/Südbayrisches Theaterfestival unter der Leitung von Cordula Trantow und am Hansa-Theater Berlin, wo sie an der Seite von Peter Fricke und Ingeborg Krabbe in dem Stück „Der Mond von Malibu“ von Curth Flatow spielte. Es folgten Tourneen mit dem Theater des Ostens unter der Leitung von Vera Oelschlegel. Im Fernsehen war sie in der ZDF-Serie „Siska“ zu sehen.  Mit Jürgen Wegscheider ist sie seit 2010 mit der Lesung „Allerlei von der Liebe“ und seit August 2013 mit dem Ringelnatz-Programm „Ich bin so knallvergnügt erwacht“ ebenfalls auf Tournee.

„Im Sommer 2014 spielte sie bei den Altmühlsee-Festspielen in der Operette „Der Vetter aus Dingsda“ und dem fränkischen Volksstück „Schweig,Bub!“ von Fitzgerald Kusz. Im Sommer 2015 spielte sie ebenda in der Operette „Im Weißen Rößl“, „Letzter Wille“ von Fitzgerald Kusz und im Kinderstück „Max & Moritz“ nach Wilhelm Busch in einer Bearbeitung von Christian Alexander Schnell. Im Sommer 2016 war sie, ebenfalls bei den Altmühlsee-Festspielen, in der Komödie „Dinner für Spinner“ von Francis Veber, in dem Stück „Höchste Eisenbahn“ von F. Kusz und in dem Musical „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ zu sehen.

Seit Januar 2017 war sie, in verschiedenen Stücken, auch an der Volksbühne Michendorf bei Potsdam zu sehen. Im Sommer 2017 hat sie bei den Altmühlsee-Festspielen im „Zerbrochnen Krug“ gespielt, in einer Neubearbeitung von Philipp Lang, in der Komödie „Mondscheintarif“ von I. v. Kürthy und in dem Kinderstück „Pinocchio“.  Im Herbst 2018 hat sie in Potsdam in der Nikolaikirche im „Jedermann“ gespielt und weiterhin an der Volksbühne Michendorf. Im Oktober 2019 wird sie in Potsdam wieder im „Jedermann“ spielen. Sie ist weiterhin mit ihren Lesungen auf Tournee und gastiert auch wieder an der Volksbühne Michendorf und an der Freilichtbühne in Dörrenbach/Pfalz.

Jens Ulrich Seffen

Jens Ulrich Seffen

Jens Ulrich Seffen hat die klassische Schauspielausbildung an der Schule des Theaters im Theater „Der Keller“ in Köln 1998 mit Auszeichnung absolviert und durfte bereits während des Studiums an zahlreichen Theater-Produktionen mitwirken. So spielte er neben der Rolle des König Peter in „Leonce und Lena“ von G. Büchner die Titelrolle Johannes Pinneberg in der Revue „Kleiner Mann – was nun?“, womit er für den Kölner Theaterpreis 1997 nominiert wurde. 

Die nächsten Stationen waren das Stadttheater Aachen, das Landestheater  Burghofbühne Dinslaken, Wuppertal, Koblenz, wo er u. a. die komödiantische Paraderolle des Sosias in Kleists Amphitryon spielte, aber auch die dramatische Hauptfigur in Georg Büchners „Woyzeck“ verkörperte.  

Weitere Stationen waren das Hansa Theater in Berlin, u. a. als Meister Eder in „Meister Eder und sein Pumuckl“ sowie als Jachmann in der in der Revue „Kleiner Mann – was nun?“. 

2007 – 2016 war er in Münster am Borchert-Theater engagiert, wo er in zahlreichen Hauptrollen zu sehen war, so etwa in der langjährigen Erfolgsproduktion „Die Grönholm – Methode“ Wirtschaftskrimi von J. Galceran  als Enrique Fond, oder in allen drei männlichen Hauptrollen im klassischen Drama „Medea“ / Euripides sowie gleichzeitig acht Rollen in der Theater-adaption von Aki Kaurismäkis Film „I Hired a Contract Killer“. 

2017 verkörperte er u. a. den virtuellen Martin Luther, der die Besucher im LWL Museum Kloster Dalheim durch die ganzjährige Ausstellung führte. 

Seit 2015 ist er Ensemblemitglied bei der Volksbühne Michendorf, bei den Altmühlsee Festspielen Muhr am See und den Sommerfestspielen Südliche Weinstraße. 

Hier verkörperte er u. a. den Dorfrichter Adam nach Kleists „Der zerbrochene Krug“, den Chris in „Shakespeares sämtliche Werke – leichte gekürzt“, die komödiantische Hauptrolle François Pinion in „Dinner für Spinner“, den Norman in „Ladies Night“, den Professor Hinzelmann in der „Im weißen Rössl“ sowie zahlreiche Charaktere in den Sketchen von „Loriot“. 

In der aktuellen Spielzeit 2019 verkörpert er die Hauptrolle in „Charleys Tante“ und spielt in der deutschen Erstaufführung von „Geld spielt keine Rolle“  gleichzeitig 6 (sechs) verschiedene Charaktere. 

Bereits bei der „Jedermann“ – Premiere in der Potsdamer Nikolaikirche im Herbst 2018 spielte er den dicken Vetter. 

Parallel zur Theatertätigkeit wirkte er in zahlreichen Werbe-, Film- und Fernsehproduktionen mit, wie: „Die Anrheiner“ (Hauptrolle); „Balko“; „Der Clown“; „Verbotene Liebe“; „entweder – oder“ für „Media-Markt“, „Der kleine Mönch“, „Das Gladbecker Geiseldrama“ und zuletzt: „SOKO Donau Wien“ (Episoden-Hauptrolle). 

Eric Naumann

Eric Naumann

Eric Naumann spielt seit Anfang 2017 regelmäßig an der Volksbühne Michendorf. Die Direktion der Volksbühne Michendorf entdeckte den ambitionierten und talentierten Jungschauspieler und fördert ihn seither. Er spielte unter anderem unter der Regie von Christian A. Schnell und Steffen Löser in Produktionen wie, „Der zerbrochene Krug“, „Ladies Night“, „Im weißen Rössl“ und „Sonny Boys“. Jüngst spielte er in „Loriot`s gesammelte Werke“ und „Hänsel und Gretel“.

Im Potsdamer „Jedermann“ spielt er in Schnells Inszenierung an der Seite von Timothy Peach, Larissa Marolt, Wolfgang Bahro, Max Schautzer und Dorit Gäbler den Knecht der Mutter.

Naumann ist seit Mitte 2017 regelmäßig als Statist an der Deutschen Oper Berlin beschäftigt und spielte schon bei zahlreichen Theaterfestspielen in Deutschland.

Die Arbeit an Theater und Oper inspirierte ihn dazu sein Talent zu nutzen und eine professionelle Ausbildung in Angriff zu nehmen um den Beruf des Schauspielers auf professioneller Ebene weiter zu verfolgen.

Naumann studiert seit April 2018 Schauspiel an der ältesten staatlich anerkannten Schauspielschule „Der Kreis“ (Fritz-Kirchhoff-Schule) in Berlin.

Er lebt in Berlin.

Georgette Dee

Georgette Dee

Geboren 1958 in Norddeutschland, ist Georgette Dee seit über 35 Jahren eine von Deutschlands größten Diseusen (Zitat „Die Zeit“).

In vielen gemeinsamen Programmen mit dem Pianisten Terry Truck brillierte die Dee auf zahlreichen Bühnen in Deutschland.

Schnell öffneten auch die großen Konzerthäuser, nicht nur in Deutschland, ihre Bühnen für furiose Konzertabende u.a. das Burgtheater in Wien, die Deutsche Oper Berlin, das Pariser Odeon, Berliner Ensemble u.v.m.

Georgette Dee erhielt u.a. den Deutschen Kleinkunstpreis (Kat.Chanson/Musik/Lied) und den Kritikerpreis der Berliner Zeitung.

Sie unterrichtet seit 1996 an der Otto-Falckenberg Schule in München im Fach „Liedgut“, aktuell ebenso an der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin.

Parallel zu den Konzertprogrammen beeindruckt Georgette Dee seit 1983 in zahlreichen Theaterproduktionen u.a. von Robert Wilson im Berliner Ensemble         (Shakespeares Sonette), von Olga Neuwirth am National Theater Mannheim (The Outcast) und auch am Schauspielhaus Hannover, Hebbel Theater Berlin, Schauspiel Frankfurt, Theater Regensburg und Stadttheater Konstanz in verschiedenen Stücken.

Natalie O’Hara

Natalie O'Hara

Ihre Leidenschaft für die Schauspielerei entdeckt Natalie O’Hara schon im Alter von 7 Jahren bei einem Theaterbesuch in ihrer Heimatstadt Göttingen.

Die Folge sind Ballett-, Gesang- und Klavierunterricht, diverse „Jugend musiziert“-Preise und unzählige Schultheaterproduktionen. Nach dem Abitur absolviert sie eine dreijährige Musicalausbildung in Hamburg, nimmt Schauspielunterricht bei Dr. Horst Antlitz und Marianne Bernhardt und lässt sich von Geraldine Baron in Method Acting ausbilden.

Seit 1999 steht sie regelmässig vor der Kamera in Produktionen wie „Der Ermittler“, „Tatort“, „Rosamunde Pilcher“, „Großstadtrevier“, „Der Dicke“, „Traumschiff“, „SOKO Stuttgart“, „Die Toten von Salzburg“ und viele andere. Zwischen ihren Arbeiten für Film und Fernsehen spielt sie leidenschaftlich Theater, u.a. an den Hamburger Kammerspielen, an der Komödie im Bayerischen Hof München und am Alten Schauspielhaus Stuttgart, wo sie 2014 die Titelrolle in „Minna von Barnhelm“ und 2017 die „Emily“ in „Geächtet“ spielte.

Seit 2007 gehört Natalie als „Susanne Dreiseitl“ zum Hauptcast der ZDF-Serie „Der Bergdoktor“, die 2019 mit der goldenen Kamera ausgezeichnet wurde.

Ralph Morgenstern

Ralph Morgenstern

Über 17 Jahre stand Ralph Morgenstern für den gepflegten Klatsch. Sein ”Kaffeeklatsch” gehörte zum Samstagnachmittag im ZDF wie der Kaffee zum Kuchen. Wenn er zu ”Kaffee und Klatsch” bat, waren 30 min. beste Unterhaltung garantiert.

2001 folgte der wöchentliche Comedy-Talk „Blond am Freitag“. Im entspannten Lounge-Ambiente plauderte er mit prominenten Gästen, wie z.B. Hella von Sinnen, Barbara Schöneberger, Lisa Fitz, Maren Kroymann oder Nina Hagen, über die Skandale und Skandälchen der VIPs.

Doch ist dies nur die eine Seite des gebürtigen Mülheimers. Sein Name steht ebenso für große Inszenierungen, wie ”Mephisto”, ”Tankstelle der Verdammten” und ”Faust”, z. B. am Kölner Schauspielhaus. Mit Kult-Inszenierungen, wie ”Geierwally” oder ”Sissy – Beuteljahre einer Kaiserin”, begann dann der rasante Aufstieg zum Szene-Star des Off-Theaters. Es folgten die ersten eigenen TV-Sendungen ”XOV bei VOX”, der ”Klatschmohn” im WDR und 1995 der „Kaffeeklatsch“ im ZDF.

Trotzdem ist Ralph Morgenstern immer dem Theater treu geblieben: Bis 1999 stand er als festes Ensemble-Mitglied auf der Bühne des Kölner Schauspiel- und Opernhauses, seitdem war und ist er in zahlreichen Theaterproduktionen zu sehen. Unter anderem mit „Die Ermittlung“ (2004) am Theater am Sachsenring Köln oder „Boeing, Boeing“ (2011) an der Komödie Düsseldorf.

Am Renaissance Theater Berlin steht Ralph Morgenstern seit 2010 mit Produktionen wie „33 Variationen“, „Entartete Kunst“ (2015, 2017 & 2018), „Der nackte Wahnsinn“ (2014, 2015, 2016 & 2018), „Im weißen Rössl“ (2018 & 2019) und „Spatz & Engel (2019) regelmäßig auf der Bühne .

Auch als Operetten- und Musical-Darsteller hat er sich einen Namen erarbeitet. So war er u. a. am Budapester Operettenhaus in Csárdásfürstin, in Disneys „Der Glöckner von Notre Dame“, der deutschsprachigen Erstaufführung des Musicals „Hairspray“ und Ende 2016 war Ralph Morgenstern am Stadttheater Klagenfurt in „Das Land des Lächelns“ von Franz Lehár zu sehen. Im Städtischen Theater Chemnitz verkörperte er 2017 und 2018 im Musical „Hochzeit mit Hindernissen“ den Mann im Sessel, 2018 stand er in „Der Zauberer von OZ“ im Stadttheater Klagenfurt auf der Bühne. 2019 sang Ralph Morgenstern in „Jesus Christ Superstar The Rockmusical In Concert“ den Herodes im Theater am Marientor.

So arbeitet er u. a. mit Walter Bockmayer, Katja Thost-Hauser, Günter Krämer, Torsten Fischer, James Lapine, Helmuth Lohner, Hape Kerkeling, Stefan Huber, Matthias Davids, Aron Stiehl, Uwe Boll, Jürgen Flimm und Margarethe von Trotta.